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Was die Provision wirklich kostet
Eine Provision fühlt sich klein an, weil sie in Prozent steht. In Euro ist sie das selten. Bei 40 Bestellungen pro Woche und einem Warenkorb von 28 € gehen bei 13 % rund 1.940 € im Jahr an die Plattform. Bei 20 % sind es fast 3.000 €.
Entscheidend ist, dass die Provision mitwächst. Ein guter Monat kostet mehr als ein schlechter, und der Anteil fällt auf jede Bestellung an — auch auf die des Stammgasts, der Sie ohnehin kennt und nur den bequemsten Weg zum Bestellen gesucht hat.
Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen nach, bevor Sie irgendetwas ändern: im Provisionsrechner tragen Sie Bestellungen, Warenkorb und Prozentsatz ein und sehen, was am Ende des Jahres übrig bleibt.
Die eigene Bestellseite
Die Alternative zur Plattform ist keine zweite Plattform. Es ist Ihre eigene Adresse, auf der genau ein Restaurant steht: Ihres.
- Eigene Website: Speisekarte, Fotos, Öffnungszeiten und Online-Bestellung in Ihren Farben, auf Wunsch unter Ihrer eigenen Domain.
- Bezahlung direkt an Sie: Karte, Apple Pay und Google Pay über Ihr eigenes Stripe-Konto. Das Geld nimmt keinen Umweg über uns.
- Küchenpanel im Browser: Neue Bestellungen melden sich laut, mit Countdown für die Annahme. Auf dem Tablet oder Handy, das Sie schon haben.
- Ihre Gästedaten: Bestellungen, Telefonnummern und Verlauf stehen in Ihrem Panel.
- Fester Preis: Ein guter Monat kostet dasselbe wie ein ruhiger.
Was eine Bestellung kostet, wenn keine Provision anfällt, steht ausführlich im Ratgeber Bestellsystem ohne Provision.
Plattform und eigene Seite im Vergleich
Beides hat seinen Platz. Eine Plattform bringt Gäste, die Sie noch nicht kennen; die eigene Seite bedient die, die Sie schon haben. Der Unterschied liegt darin, was jede Bestellung kostet und wem der Gast danach gehört.
| Lieferplattform | Eigene Seite mit OwnGo | |
|---|---|---|
| Kosten pro Bestellung | Provision, prozentual vom Bestellwert | Keine |
| Monatliche Kosten | In der Regel keine Grundgebühr | 49 € bei 12 Monaten, 59 € monatlich kündbar |
| Kartenzahlung | In der Provision enthalten | Stripe-Gebühr, EWR-Standardkarten 1,5 % + 0,25 € |
| Auszahlung | Über die Plattform | Stripe zahlt auf Ihr Konto aus |
| Gästedaten | Bei der Plattform | In Ihrem Panel |
| Sichtbarkeit | Listung neben anderen Restaurants | Ihre eigene Adresse und Ihr Google-Profil |
| Lieferung | Fahrer der Plattform möglich | Nur Abholung |
| Karte ändern | Im Portal der Plattform | Im eigenen Admin, sofort live |
Wie Gäste den Weg zu Ihnen finden
Die eigene Seite nützt nur, wenn Gäste dort ankommen. Der größte Teil davon ist keine Werbung, sondern das Aufräumen der Wege, die es ohnehin schon gibt.
- Google-Profil: Beim Start hinterlegen wir Ihren Bestelllink im Google-Unternehmensprofil. Wer nach Ihrem Namen sucht, landet mit einem Klick auf Ihrer Karte.
- Suche nach Gericht und Viertel: Ihre Seite bekommt eine Speisekarte, die Google lesen kann, plus eigene Seiten für die Teile der Karte — Pizza, Salate, vegetarische Gerichte — jeweils mit dem Viertel im Titel.
- QR-Code: Auf Tischen, Kartons, Flyern und im Schaufenster. Der kürzeste Weg vom Stammgast zur eigenen Bestellung.
- Instagram: Der Link in der Biografie zeigt auf Ihre Bestellseite, nicht auf ein Portal.
Wie das in der Praxis aussieht, steht im Abschnitt zu Berliner Restaurants auf der Seite für Berlin.
Abholung statt Lieferung
OwnGo ist für Abholung gebaut, und das ist eine Entscheidung, keine Lücke. Lieferung heißt Fahrer, Zonen, Mindestbestellwert und Haftung für eine kalte Pizza, die dreißig Minuten im Rucksack lag. Genau daran verdienen Plattformen ihren Anteil.
Bei der Abholung entfällt das alles. Der Gast bestellt und bezahlt vorab, Ihre Küche legt fest, wann es fertig ist, und am Tresen geben Sie nur noch die Tüte heraus. Keine Warteschlange, keine falsch notierte Telefonbestellung, kein Wechselgeld.
Vorbestellungen gehören dazu: Wer mittags schon weiß, dass er um 19:30 Uhr abholt, bestellt am Nachmittag. Für Sie ist das planbarer Umsatz statt eines Anrufs zur Stoßzeit.
Wechseln, ohne etwas abzuschalten
Ein Wechsel ist selten ein Schnitt. In der Praxis sieht er so aus:
- 1. Eigene Seite aufsetzen. Sie schicken uns Ihre Speisekarte, wir legen Kategorien, Preise, Extras und Allergene an.
- 2. Stammgäste umleiten. QR-Code auf die Verpackung, Bestelllink ins Google-Profil, Hinweis auf Instagram.
- 3. Zahlen ansehen. Nach ein paar Wochen sehen Sie im Admin, wie viele Bestellungen direkt kommen.
- 4. Erst dann entscheiden. Ob die Plattform bleibt, ist danach eine Rechnung und keine Vermutung.
Was OwnGo kostet
49 € im Monat bei 12 Monaten Laufzeit oder 59 € monatlich kündbar. Sie zahlen immer monatlich, nie im Voraus für ein Jahr. Die Einrichtung ist kostenlos, eine Provision pro Bestellung gibt es nicht. Pro Kartenzahlung fällt die Gebühr von Stripe an, für Standardkarten aus dem EWR derzeit 1,5 % + 0,25 €.
Ab welcher Bestellmenge sich das gegenüber einer Provision rechnet, hängt allein an Ihrem Umsatz — der Rechner sagt es Ihnen in einer Minute. Wenn Sie eine Pizzeria führen, lohnt zusätzlich der Ratgeber für Pizzerien; für Döner, Falafel und Currywurst der Ratgeber für Imbisse.
Sie möchten sehen, wie das für Ihr Restaurant aussieht? Schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb eines Werktags.