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Was auf eine Restaurant-Website gehört
Gäste kommen mit einer von drei Fragen: Was gibt es, habt ihr offen, und wie bekomme ich es. Alles andere ist Beiwerk. Die Reihenfolge auf der Seite sollte genau das abbilden.
- Die Speisekarte als Text, nicht als PDF. Ein PDF ist auf dem Handy unlesbar und für Google fast unsichtbar. Eine Karte als Text lässt sich durchsuchen, übersetzen und vorlesen.
- Öffnungszeiten, sichtbar ohne Scrollen. Am besten mit dem aktuellen Zustand: offen oder geschlossen.
- Adresse, Telefonnummer und Karte. Mit einem Klick zur Navigation.
- Ein klarer Weg zum Bestellen oder Reservieren. Ein Knopf, nicht drei.
- Echte Fotos. Ihre Teller, nicht die aus einer Bilddatenbank. Gäste erkennen den Unterschied sofort.
- Tempo. Die Hälfte der Besuche kommt vom Handy, oft unterwegs. Eine Seite, die drei Sekunden lädt, hat den Gast schon verloren.
Baukasten, Agentur oder fertige Lösung
Drei Wege führen zu einer Website. Sie unterscheiden sich weniger im Preis als darin, wer die Arbeit macht — heute und in einem Jahr.
| Baukasten | Agentur | OwnGo | |
|---|---|---|---|
| Wer baut | Sie selbst | Die Agentur | Wir, aus Ihrer Speisekarte |
| Bestellung mit Bezahlung | Zusatzmodul, oft mit Provision | Projektabhängig | Enthalten, ohne Provision |
| Karte ändern | Sie selbst | Meist gegen Stundensatz | Sie selbst im Admin |
| Küchenpanel | Nicht vorhanden | Selten | Enthalten |
| Laufende Kosten | Niedrig bis mittel | Hosting plus Pflege | 49–59 € im Monat |
| Einmalkosten | Ihre Zeit | Vierstellig möglich | Keine |
Ein Baukasten ist günstig und ehrlich, solange es bei einer Visitenkarte bleibt. Sobald Bestellungen dazukommen, wird aus der Website ein kleines Kassensystem: Preise, Extras, Verfügbarkeit, Zahlungen, Belege, Küchenansicht. Das ist der Punkt, an dem die meisten Baukästen aufhören und die Provision eines Zusatzmoduls anfängt.
Domain, Hosting und E-Mail
Die Domain ist das Einzige auf dieser Liste, das wirklich Ihnen gehören sollte. Registrieren Sie sie auf Ihren Betrieb, nicht auf den Neffen, der die Seite gebaut hat. Ein Anbieterwechsel ist dann eine Einstellung und kein Umzug.
- Name: kurz, sprechbar, ohne Bindestrichketten. Wer sie am Telefon buchstabieren muss, hat den falschen Namen gewählt.
- Endung:
.defür ein Restaurant in Deutschland. - E-Mail: eine Adresse unter der eigenen Domain wirkt anders als eine Freemail-Adresse — und landet seltener im Spam.
- Hosting und HTTPS: gehören heute zum Grundpreis. Eine Seite ohne Schloss im Browser meldet Chrome als unsicher.
Bei OwnGo läuft Ihre Seite auf Ihrer Domain; Hosting, Zertifikat und Updates sind im Monatspreis enthalten.
Impressum, Datenschutz und Allergene
Eine gewerbliche Website in Deutschland braucht ein Impressum mit Anbieterkennzeichnung und eine Datenschutzerklärung. Sobald online bestellt werden kann, kommen die Angaben dazu, die auch an der Theke gelten würden.
- Impressum: Name, Anschrift, Kontakt, Vertretungsberechtigte, Register und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, soweit vorhanden.
- Datenschutzerklärung: welche Daten Sie erheben und wozu.
- Allergene und Zusatzstoffe: erkennbar, bevor der Gast die Bestellung abschickt.
- Preise: Endpreise inklusive Umsatzsteuer.
- Cookies: Zustimmung nur für das, was wirklich Zustimmung braucht. Wer nichts trackt, braucht auch kein Banner mit Häkchen.
Damit Google die Seite findet
Für ein Restaurant ist Suchmaschinenarbeit vor allem Ortsarbeit. Niemand sucht nach Ihrem Namen, bevor er ihn kennt — gesucht wird nach Gericht und Viertel.
- Google-Unternehmensprofil: Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos und der Bestelllink. Das ist für die meisten Restaurants die wichtigste Seite im Netz, und sie liegt nicht auf der eigenen Domain.
- Ort im Titel: „Pizza in Prenzlauer Berg“ findet, wer so sucht. „Willkommen“ findet niemand.
- Eine Seite je Teil der Karte: Pizza, Salate, vegetarische Gerichte. Jede Seite beantwortet eine andere Suche.
- Strukturierte Daten: Öffnungszeiten, Adresse, Preisspanne und Speisekarte in einer Form, die Google direkt lesen kann.
- Tempo und Handy: beides fließt in die Bewertung ein — und in die Geduld des Gastes.
Bei OwnGo entstehen Titel, strukturierte Daten, Sitemap und die Seiten je Teil der Karte automatisch aus Ihrer Speisekarte. Zum Start hinterlegen wir den Bestelllink in Ihrem Google-Profil.
Von der Website zur Bestellung
Eine Website, die nur zeigt, überlässt das Geschäft dem Telefon oder der Plattform. Der Schritt von „ansehen“ zu „bestellen“ ist der, der sich rechnet.
- Bestellung zur Abholung, sofort oder vorbestellt für eine spätere Uhrzeit.
- Bezahlung mit Karte, Apple Pay und Google Pay über Ihr eigenes Konto.
- Küchenpanel im Browser, mit Signal und Countdown für die Annahme.
- Beleg per E-Mail und ein Tagesabschluss, getrennt nach 7 % und 19 %, für die Buchhaltung.
- Reservierungen über dieselbe Seite.
Was das gegenüber einer Plattform bedeutet, steht im Vergleich unter Lieferando-Alternative.
Was eine Restaurant-Website kostet
Eine Agentur rechnet die Erstellung einmalig ab und die Pflege laufend. Ein Baukasten kostet wenig und verlangt Ihre Zeit. Ein Bestellmodul kostet meist eine Provision pro Bestellung.
OwnGo kostet 49 € im Monat bei 12 Monaten Laufzeit oder 59 € monatlich kündbar, immer monatlich gezahlt. Website, Speisekarte, Online-Bestellung, Küchenpanel, Reservierungen und Einrichtung sind enthalten. Keine Provision pro Bestellung; pro Kartenzahlung fällt die Gebühr von Stripe an, für Standardkarten aus dem EWR derzeit 1,5 % + 0,25 €.
Was das gegenüber einer Provision ausmacht, rechnen Sie im Provisionsrechner nach. Für Ihr Fach gibt es außerdem den Ratgeber für Pizzerien und den Ratgeber für Imbisse.
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