Einen Brötchenlieferdienst gründen, ohne Franchise

Ein Brötchenlieferdienst kauft bei einer Bäckerei ein und bringt die Brötchen am frühen Morgen an die Haustür. Mit OwnGo betreiben Sie ihn unter Ihrer eigenen Marke, mit Bestellseite, Lieferplänen, Tourenplanung und Fahrer-App, ohne Provision und ohne Anteil an Ihrem Umsatz.

  • 8 Abschnitte
  • OwnGo, Berlin

Auf einen Blick

  • In 5 Minuten gebautSelbst auf owngo.de, oder wir bauen sie für Sie.
  • Direkte AuszahlungÜber Stripe auf Ihr Konto. OwnGo fasst das Geld nie an.
  • Kein neues GerätDas Küchenpanel läuft im Browser, auf Tablet oder Handy.
  • Ihre eigene DomainIhre Adresse und Ihr Google-Ranking bleiben bei Ihnen.
Für Lieferdiensteab 79 € im Monat
Inhalt9
  1. 01So funktioniert ein Brötchenlieferdienst
  2. 02Franchise oder eigene Marke
  3. 03Was Sie vorher klären
  4. 04Bestellungen und Lieferpläne
  5. 05Die Bestellliste für die Bäckerei
  6. 06Die Tour am Morgen
  7. 07Konditionen
  8. 08So starten Sie
  9. 09Häufige Fragen

So funktioniert ein Brötchenlieferdienst

Ihre Kunden bestellen bis zum Vortag, Sie bestellen die Summe bei Ihrer Partnerbäckerei, holen die Ware frühmorgens ab und liefern sie aus, meist kontaktlos in einer Tüte an der Tür. Die Bäckerei gibt Ihnen einen Rabatt auf den Ladenpreis, dazu kommt die Liefergebühr. Das ist Ihre Marge.

Das meiste Geld steckt in den Stammkunden: Wer jeden Sonntag vier Brötchen und ein Brot bekommt, bestellt nicht jede Woche neu, sondern hat einen festen Lieferplan, oft Brötchen-Abo genannt. Darum ist der Lieferplan der wichtigste Teil des Systems.

Franchise oder eigene Marke

Viele Brötchendienste in Deutschland sind Franchise-Partner eines größeren Systems. Das System bringt Marke, Kundenservice, Werbung und Software mit und bekommt dafür einen Anteil an Ihrem Umsatz. Ein bekanntes System verlangt je nach Umsatz zwischen 9 und 15 %.

Mit eigener Marke behalten Sie den ganzen Umsatz, Ihre Kunden gehören Ihnen und Sie bestimmen Sortiment und Preise. Dafür machen Sie Werbung und Kundenservice selbst. Bei 5.000 € Umsatz im Monat sind 10 % schon 500 € jeden Monat. OwnGo nimmt keinen Anteil am Umsatz.

Was Sie vorher klären

  • Partnerbäckerei: Welche Bäckerei liefert Ihnen, bis wann müssen Sie bestellen und zu welchem Rabatt?
  • Liefergebiet: Einfamilienhäuser und kleine Mehrfamilienhäuser sind ideal, große anonyme Wohnblöcke schwierig, weil die Tüte dort nicht sicher hängt.
  • Liefertage: Ein Start nur am Wochenende ist üblich und überschaubar.
  • Anmeldung: Sie brauchen eine Gewerbeanmeldung, und als Lebensmittelunternehmer müssen Sie sich bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung registrieren. Lassen Sie sich dazu bei Ihrer Gemeinde oder IHK beraten.

Bestellungen und Lieferpläne

Ihre Kunden bestellen auf Ihrer eigenen Seite, mit Ihrem Logo und Ihren Farben.

  • Liefergebiet: Ringe um Ihren Standort oder eine Liste von Orten und Postleitzahlen, jede Zone mit eigener Gebühr und eigenem Mindestbestellwert.
  • Bestellschluss pro Liefertag: etwa am Vortag um 18 Uhr, für Sonntag schon am Freitag.
  • Artikel nach Wochentag: Das Kürbiskernbrot gibt es nur samstags? Dann sehen Ihre Kunden es nur für Samstag.
  • Lieferpläne: Tage, Uhrzeit und Artikel für einen Stammkunden, jede Woche, alle zwei bis vier Wochen oder an einzelnen Terminen. Die Bestellung für jeden Liefertag legt OwnGo selbst an. Neue Kunden legen ihren Lieferplan auf Wunsch selbst auf Ihrer Website an.
  • Abrechnung: gesammelt per SEPA-Lastschrift oder Karte, wöchentlich oder monatlich im Nachhinein, mit Rechnung. Berechnet wird nur, was geliefert wurde.
  • Mein Lieferplan: Über einen eigenen Link ändert Ihr Kunde Mengen, setzt einen Tag aus, pausiert für den Urlaub oder beendet den Lieferplan, jeweils bis zum Bestellschluss. Dafür muss niemand bei Ihnen anrufen.

Für den Start eignet sich ein Gutscheincode auf Ihrem Türhänger, zum Beispiel gratis Lieferung für die erste Bestellung. Wie Gebühren und Zonen genau funktionieren, steht im Ratgeber zum eigenen Lieferdienst.

Die Bestellliste für die Bäckerei

Für jeden Liefertag hinterlegen Sie, bis wann Sie bei Ihrer Bäckerei bestellen müssen. Zu dieser Uhrzeit bekommen Sie per E-Mail die Bestellliste: alle Artikel des Tages zusammengezählt, dazu als PDF die Packliste mit einer Seite pro Bestellung.

Bestellt danach noch jemand, kommt das auf eine Nachkaufliste. Ihr Kunde sieht beim Bestellen einen Hinweis, dass sich seine Lieferung etwas verschieben kann.

Die Tour am Morgen

Jeder Fahrer bekommt einen eigenen Link, den Sie ihm einmal per WhatsApp schicken. Eine App muss er nicht installieren. Auf dem Handy sieht er seine Tour auf der Karte, in der richtigen Reihenfolge, mit Adresse, Telefonnummer und Hinweis, etwa „nicht klingeln, Tüte an die Tür“.

  • OwnGo plant die Touren selbst, nach Lieferzeit, Gebiet und Dienstzeiten Ihrer Fahrer, und plant neu, wenn eine Bestellung dazukommt.
  • Ein Tipp startet die Navigation zum nächsten Stopp.
  • Mit einem Wisch ist die Lieferung übergeben. Erst dann wird eine Einzelbestellung belastet, der Kunde zahlt also nie für eine Tüte, die nicht angekommen ist.

Was es kostet

OwnGo nimmt keine Provision pro Bestellung und keinen Anteil an Ihrem Umsatz. Der Monatspreis richtet sich nach der Zahl Ihrer aktiven Lieferpläne: 79 € bis 75, 149 € bis 250 und 249 € bis 600. Ob sich Ihr Dienst rechnet, zeigt der Brötchendienst-Rechner; was eine Franchise anders macht, steht unter Brötchendienst ohne Franchise.

So starten Sie

Schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb eines Werktags persönlich und richten Sortiment, Liefergebiet und Lieferpläne mit Ihnen ein. Ihre Seite können Sie auch selbst auf owngo.de/seite-bauen beginnen.

Was OwnGo für einen bestehenden Brötchendienst leistet und was nicht, steht im Vergleich Software für Brötchendienste.

Fragen

Häufige Fragen

Brauche ich eine eigene Backstube?

Nein. Die meisten Brötchenlieferdienste kaufen bei einer Bäckerei in der Nähe ein und liefern unter eigener Marke. OwnGo schickt Ihnen zu jedem Bestellschluss die Bestellliste, damit Sie bei der Bäckerei genau die Menge bestellen, die Ihre Kunden gekauft haben.

Wie bezahlen Kunden mit Lieferplan?

Per SEPA-Lastschrift oder Karte, die der Kunde einmal hinterlegt. Abgerechnet wird gesammelt im Nachhinein, wöchentlich oder monatlich, und nur, was geliefert wurde. Der Kunde bekommt jedes Mal eine Rechnung mit allen Lieferungen. Kunden, denen Sie selbst eine Rechnung schreiben, führen Sie mit einem Lieferplan ohne Online-Zahlung.

Kann ich nur am Wochenende liefern?

Ja. Sie legen die Liefertage und Lieferzeiten selbst fest, zum Beispiel samstags und sonntags von 6 bis 9 Uhr. Viele Brötchendienste starten so und nehmen später Wochentage dazu.

Brauche ich einen Laden?

Nein. Sie können nur liefern, ohne Abholung. Ihre Kunden sehen dann auf Ihrer Seite nur die Lieferung.

OwnGo

Ihr Lieferdienst unter eigener Marke.

Website, Shop, Lieferpläne mit Lastschrift, Tourenplanung und Fahrer-App aus einer Hand, zum festen Monatspreis nach Zahl Ihrer Lieferpläne: ohne Provision und ohne Anteil am Umsatz.