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Wie Uber Eats mit Restaurants abrechnet
Uber Eats ist in mehreren deutschen Großstädten aktiv und erreicht Gäste über dieselbe App, mit der viele schon ein Taxi rufen. Das Restaurant nimmt die Bestellung an, Uber Eats kassiert beim Gast und zahlt den Umsatz abzüglich einer Provision aus.
Wie hoch der Anteil ist, regelt Ihr Vertrag. Typischerweise hängt er vom gebuchten Leistungspaket ab, davon, ob die Fahrerinnen und Fahrer der Plattform liefern, und davon, ob Sie an Aktionen teilnehmen. Rabatte und Angebote in der App werden je nach Aktion ganz oder teilweise vom Restaurant getragen.
Provision und Aktionen in Euro
Ein Rechenbeispiel: 50 Bestellungen pro Woche mit einem Warenkorb von 24 € sind 2.600 Bestellungen und 62.400 € Umsatz im Jahr. Bei einem Anteil von 20 % gehen davon 12.480 € an die Plattform, bei 30 % sind es 18.720 €.
Dazu kommen gegebenenfalls Aktionen. Ein Rabatt, der in der App Gäste anzieht, ist nur dann ein Gewinn, wenn danach noch etwas übrig bleibt. Und wie bei jeder Provision gilt: Sie fällt auch auf die Bestellung des Stammgasts an, der Sie ohnehin gefunden hätte.
Mit Ihren eigenen Zahlen geht das im Provisionsrechner: Bestellungen, Warenkorb und Prozentsatz eintragen, Festpreis dagegenstellen.
Die eigene Bestellseite neben Uber Eats
Die eigene Seite ist kein Ersatz für die Reichweite einer App. Sie ist der Ort, an dem Ihre Gäste bestellen, ohne dass jemand mitverdient.
- Eigene Website: Speisekarte, Fotos, Öffnungszeiten und Online-Bestellung in Ihren Farben, auf Wunsch unter Ihrer eigenen Domain.
- Bezahlung direkt an Sie: Karte, Apple Pay und Google Pay über Ihr eigenes Stripe-Konto. Das Geld nimmt keinen Umweg über uns.
- Eigene Aktionen: Happy Hour, Mittagsangebot oder Rabatt auf eine Kategorie, im Admin angelegt und ohne Gebühr für die Aktion.
- Tischreservierungen: Auf derselben Seite, auf der Gäste bestellen.
- Küchenpanel im Browser: Neue Bestellungen melden sich laut, mit Countdown für die Annahme. Auf dem Tablet oder Handy, das Sie schon haben.
Was eine Bestellung kostet, wenn keine Provision anfällt, steht ausführlich im Ratgeber Bestellsystem ohne Provision.
Uber Eats und eigene Seite im Vergleich
Beides hat seinen Platz. Uber Eats bringt Lieferungen und Gäste, die Sie noch nicht kennen. Die eigene Seite bedient die, die Sie schon kennen, und behält, was sie bestellen, bei Ihnen.
| Uber Eats | Eigene Seite mit OwnGo | |
|---|---|---|
| Kosten pro Bestellung | Provision je nach Vertrag | Keine |
| Monatliche Kosten | Je nach Vertrag | 49 € bei 12 Monaten, 59 € monatlich kündbar |
| Rabattaktionen | In der App, je nach Aktion vom Restaurant getragen | Selbst angelegt, ohne Gebühr |
| Kartenzahlung | Über Uber Eats | Stripe-Gebühr, EWR-Standardkarten 1,5 % + 0,25 € |
| Auszahlung | Über Uber Eats | Stripe zahlt auf Ihr Konto aus |
| Gästedaten | Bei Uber Eats | In Ihrem Panel |
| Lieferung | Fahrer der Plattform möglich | Nur Abholung |
| Speisekarte ändern | Im Portal von Uber Eats | Im eigenen Admin, sofort live |
Abholung als eigener Kanal
Abholung ist der Teil des Geschäfts, bei dem eine Plattform am wenigsten beiträgt: Der Gast kommt selbst, kennt Ihre Adresse und oft auch Ihre Karte. Genau diese Bestellungen gehören auf die eigene Seite.
- Vorab bezahlt: Keine Bestellung, die nie abgeholt wird, kein Wechselgeld am Tresen.
- Abholzeit wählen: Sofort oder vorbestellt für später. Die Küche legt fest, wann es fertig ist.
- Der Weg dorthin: Bestelllink im Google-Unternehmensprofil, QR-Code am Tresen und auf der Tüte, Link in der Instagram-Biografie.
Wie das für eine Pizzeria aussieht, steht im Ratgeber für Pizzerien; für Bowls, Salate und das Mittagsgeschäft im Ratgeber für Imbiss und Mittagstisch.
Schritt für Schritt
- 1. Eigene Seite aufsetzen. Sie schicken uns Ihre Speisekarte, wir legen Kategorien, Preise, Extras und Allergene an.
- 2. Stripe verbinden. Ihr eigenes Konto für Kartenzahlungen. Bei der Einrichtung begleiten wir Sie.
- 3. Abholer umleiten. QR-Code, Bestelllink im Google-Profil, Hinweis auf Instagram.
- 4. Zahlen vergleichen. Nach ein paar Wochen sehen Sie im Admin, wie viele Bestellungen direkt kommen, und entscheiden dann, welche Rolle Uber Eats weiter spielt.
Was OwnGo kostet
49 € im Monat bei 12 Monaten Laufzeit oder 59 € monatlich kündbar. Sie zahlen immer monatlich, nie im Voraus für ein Jahr. Die Einrichtung ist kostenlos, eine Provision pro Bestellung gibt es nicht. Pro Kartenzahlung fällt die Gebühr von Stripe an, für Standardkarten aus dem EWR derzeit 1,5 % + 0,25 €.
Im Rechenbeispiel oben wären das für 2.600 Bestellungen à 24 € rund 1.586 € Stripe-Gebühren und 588 € OwnGo im Jahr, wenn alle direkt bei Ihnen bestellen und mit EWR-Standardkarte zahlen. Wer auch über Wolt verkauft, findet die Rechnung in der Wolt-Alternative, für Lieferando in der Lieferando-Alternative.
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