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Wie Wolt mit Restaurants abrechnet
Wolt ist in vielen deutschen Städten mit eigener App und eigenen Kurierinnen und Kurieren unterwegs. Für das Restaurant heißt das: Wolt vermittelt die Bestellung, kassiert beim Gast und zahlt Ihnen den Umsatz abzüglich einer Provision aus.
Wie hoch diese Provision ist, steht in Ihrem Vertrag und hängt typischerweise davon ab, wer liefert, ob der Gast selbst abholt und welche Leistungen dazugebucht sind, etwa mehr Sichtbarkeit in der App oder Rabattaktionen. In der Regel ist der Anteil höher, wenn die Plattform liefert, als wenn der Gast abholt.
Was pro Jahr bei der Plattform bleibt
Ein Rechenbeispiel: 30 Bestellungen pro Woche mit einem Warenkorb von 25 € sind 1.560 Bestellungen und 39.000 € Umsatz im Jahr. Bei einer Provision von 15 % gehen davon 5.850 € an die Plattform, bei 25 % sind es 9.750 €.
Der Anteil wächst mit Ihrem Erfolg. Ein voller Dezember kostet mehr als ein ruhiger Februar, und die Provision fällt auch dann an, wenn der Gast Wolt nur geöffnet hat, weil er dort Ihren Namen eingetippt hat.
Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen in den Provisionsrechner ein: Bestellungen, Warenkorb und Prozentsatz aus Ihrer Abrechnung. Er zeigt, was ein Festpreis dagegen kostet.
Die eigene Bestellseite neben Wolt
Die Alternative zu Wolt ist keine zweite App, in der Sie wieder neben zwanzig anderen Restaurants stehen. Es ist Ihre eigene Adresse, auf der nur Ihr Restaurant steht.
- Eigene Website: Speisekarte, Fotos, Öffnungszeiten und Online-Bestellung in Ihren Farben, auf Wunsch unter Ihrer eigenen Domain.
- Bezahlung direkt an Sie: Karte, Apple Pay und Google Pay über Ihr eigenes Stripe-Konto. Keine Auszahlung über eine Plattform, keine Provision.
- Tischreservierungen: Gäste reservieren auf derselben Seite, auf der sie bestellen.
- Küchenpanel im Browser: Neue Bestellungen melden sich laut, mit Countdown für die Annahme. Auf dem Tablet oder Handy, das Sie schon haben.
- Ihre Gästedaten: Bestellungen, Telefonnummern und Verlauf stehen in Ihrem Panel, nicht in der App eines anderen.
Wie eine Bestellung ohne Provision im Detail abläuft, steht im Ratgeber Bestellsystem ohne Provision.
Wolt und eigene Seite im Vergleich
Wolt ist stark darin, Gäste zu erreichen, die Sie noch nicht kennen, und ihnen das Essen nach Hause zu bringen. Die eigene Seite ist stark bei denen, die schon wissen, dass sie bei Ihnen bestellen wollen.
| Wolt | Eigene Seite mit OwnGo | |
|---|---|---|
| Kosten pro Bestellung | Provision je nach Vertrag | Keine |
| Monatliche Kosten | Je nach Vertrag | 49 € bei 12 Monaten, 59 € monatlich kündbar |
| Kartenzahlung | Über Wolt | Stripe-Gebühr, EWR-Standardkarten 1,5 % + 0,25 € |
| Auszahlung | Über Wolt | Stripe zahlt auf Ihr Konto aus |
| Gästedaten | Bei Wolt | In Ihrem Panel |
| Sichtbarkeit | In der App neben anderen Restaurants | Ihre eigene Adresse und Ihr Google-Profil |
| Lieferung | Kuriere von Wolt | Nur Abholung |
| Speisekarte ändern | Im Wolt-Portal | Im eigenen Admin, sofort live |
Stammgäste aus der App holen
Wer Sie schon kennt, bestellt über Wolt meist nur, weil es der bequemste Weg ist. Machen Sie den direkten Weg bequemer:
- Google-Profil: Beim Start hinterlegen wir Ihren Bestelllink im Google-Unternehmensprofil. Wer nach Ihrem Namen sucht, bestellt mit einem Klick bei Ihnen.
- QR-Code am Tresen und auf der Tüte: Wer heute abholt, bestellt beim nächsten Mal direkt.
- Vorbestellen: Gäste wählen eine Abholzeit, auch für später am Tag. Planbarer Umsatz statt Hektik zur Stoßzeit.
- Instagram: Der Link in der Biografie zeigt auf Ihre Bestellseite, nicht auf eine App.
Warum Abholung für viele Restaurants die bessere Hälfte des Geschäfts ist, steht in der Lieferando-Alternative; wie Gäste in Berlin den Weg finden, auf der Seite für Berlin.
Schritt für Schritt
- 1. Eigene Seite aufsetzen. Sie schicken uns Ihre Speisekarte, wir legen Kategorien, Preise, Extras und Allergene an.
- 2. Stripe verbinden. Ihr eigenes Konto für Kartenzahlungen. Bei der Einrichtung begleiten wir Sie.
- 3. Stammgäste umleiten. QR-Code, Bestelllink im Google-Profil, Hinweis auf Instagram.
- 4. Zahlen vergleichen. Nach ein paar Wochen sehen Sie im Admin, wie viele Bestellungen direkt kommen, und entscheiden dann, welche Rolle Wolt weiter spielt.
Was OwnGo kostet
49 € im Monat bei 12 Monaten Laufzeit oder 59 € monatlich kündbar. Sie zahlen immer monatlich, nie im Voraus für ein Jahr. Die Einrichtung ist kostenlos, eine Provision pro Bestellung gibt es nicht. Pro Kartenzahlung fällt die Gebühr von Stripe an, für Standardkarten aus dem EWR derzeit 1,5 % + 0,25 €.
Im Rechenbeispiel oben wären das für 1.560 Bestellungen à 25 € rund 975 € Stripe-Gebühren und 588 € OwnGo im Jahr, wenn alle direkt bei Ihnen bestellen und mit EWR-Standardkarte zahlen. Wie viel davon in Ihrem Fall realistisch ist, zeigt der Provisionsrechner. Wer auch über Uber Eats verkauft, findet die Rechnung in der Uber-Eats-Alternative.
Sie möchten sehen, wie das für Ihr Restaurant aussieht? Schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb eines Werktags.