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GloriaFood wird eingestellt
GloriaFood gehört seit 2021 zu Oracle. Seit 2025 nimmt der Dienst keine neuen Restaurants mehr auf, und als Abschalttermin wird der 30. April 2027 genannt. Bis dahin funktioniert das System, neue Funktionen kommen aber nicht mehr hinzu.
Mit der Abschaltung hören alle Teile gleichzeitig auf: die Bestellseite, das Widget auf Ihrer Website, die App für die Annahme der Bestellungen und die Anbindung an die Zahlung. Wer bis zum letzten Tag wartet, wechselt mitten im laufenden Geschäft und ohne Zeit zum Testen.
Was Sie vorher sichern sollten
Bevor Sie etwas umstellen, holen Sie sich aus GloriaFood, was Ihnen gehört:
- Speisekarte: Kategorien, Preise, Extras und Allergene. Ein Bildschirmfoto jeder Kategorie genügt uns für den Umzug.
- Bestellhistorie und Umsätze: Für Ihre Buchhaltung und den Steuerberater. Exportieren Sie, was das System anbietet.
- Gästeliste: Nur, wo Ihre Gäste der Nutzung zugestimmt haben. Ohne Einwilligung dürfen Sie die Adressen nicht für Werbung verwenden.
- Alle Stellen mit dem alten Link: Website, Google-Profil, Instagram, Flyer, QR-Codes auf Tischen und Verpackungen.
Was OwnGo stattdessen bietet
- Eigene Website: Speisekarte, Fotos, Öffnungszeiten und Online-Bestellung in Ihren Farben, auf Ihrer eigenen Domain oder unter ihr-name.owngo.de.
- Abholung und Lieferung: Sofort oder vorbestellt. Das Liefergebiet legen Sie in Ringen oder nach Postleitzahlen fest, jede Zone mit eigener Gebühr und eigenem Mindestbestellwert.
- Bezahlung direkt an Sie: Karte, Apple Pay und Google Pay über Ihr eigenes Stripe-Konto, auf Wunsch PayPal. Belastet wird erst bei der Übergabe; eine abgelehnte Bestellung kostet den Gast nichts.
- Küchenpanel im Browser: Neue Bestellungen melden sich laut, mit Countdown für die Annahme. Auf dem Tablet oder Handy, das Sie schon haben.
- Reservierungen, Gutscheine und Stempelkarte: Im Monatspreis enthalten, ohne zusätzliche Module.
- Tagesabschluss: Jeder Tag wird automatisch abgeschlossen; Ihr Steuerberater bekommt die Monatsübersicht per E-Mail.
GloriaFood und OwnGo im Vergleich
| GloriaFood | OwnGo | |
|---|---|---|
| Weiterbetrieb | Wird eingestellt | Laufend weiterentwickelt |
| Monatliche Kosten | Grundversion kostenlos, Zusatzmodule kostenpflichtig | 49 € bei 12 Monaten, 59 € monatlich kündbar |
| Provision pro Bestellung | Keine | Keine |
| Online-Zahlung | Über einen angebundenen Zahlungsanbieter | Ihr eigenes Stripe-Konto, auf Wunsch PayPal |
| Barzahlung | Möglich | Nicht möglich, jede Bestellung ist online bezahlt |
| Website | Vorlage oder Widget | Eigene Website, auch auf Ihrer Domain |
| Einrichtung | Selbst | Kostenlos, wir legen die Karte für Sie an |
Der Umzug in vier Schritten
- 1. Karte schicken. Foto, PDF oder Link genügen. Wir legen Kategorien, Preise, Extras und Allergene an; Sie prüfen alles im Admin.
- 2. Zahlung einrichten. Sie eröffnen Ihr Stripe-Konto, die Anleitung dazu steht unter Stripe-Konto einrichten. Das dauert meist unter einer halben Stunde.
- 3. Testen und parallel laufen lassen. Die neue Seite geht live, während GloriaFood noch läuft. Eine Testbestellung zeigt Ihnen den Weg vom Gast bis in die Küche.
- 4. Links umstellen. Website, Google-Profil, Instagram und QR-Codes zeigen auf die neue Seite. Danach schalten Sie GloriaFood selbst ab, nicht erst am Stichtag.
Wie Sie selbst liefern und das Liefergebiet festlegen, erklärt der Ratgeber zum eigenen Lieferdienst.
Was OwnGo kostet
49 € im Monat bei 12 Monaten Laufzeit oder 59 € monatlich kündbar. Sie zahlen immer monatlich, nie im Voraus für ein Jahr. Die Einrichtung ist kostenlos, eine Provision pro Bestellung gibt es nicht. Pro Kartenzahlung fällt die Gebühr von Stripe an, für Standardkarten aus dem EWR derzeit 1,5 % + 0,25 €.
Wie sich ein fester Monatspreis gegenüber einer Provision rechnet, zeigt der Provisionsrechner. Wer zusätzlich über eine Plattform verkauft, findet den Vergleich in der Lieferando-Alternative.
Sie möchten vor der Abschaltung umziehen? Bauen Sie Ihre Seite in wenigen Minuten oder schreiben Sie uns, wir melden uns innerhalb eines Werktags.